Mittwochs, 9.30–11.30 Uhr (14-täglich)
Begegnungstätte HIT, Hittorfstraße 21, 14195 Berlin
Marianne Schnitzer, Telefon: (030) 811 39 36

Der Frauenkreis ist offen für alle

Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen sich 10–12 Frauen in der Begegnungsstätte HIT (Hittorfstraße 21) – viele von ihnen kennen sich schon seit bald dreißig Jahren – um sich mit all den Fragen auseinanderzusetzen, welche ein Frauenleben auch heute noch im 21. Jahrhundert prägen. Diskussionsfreudigkeit, Neugierde, demokratische Auseinandersetzung, Meinungsfindung und lebendiges Miteinander werden hier praktiziert. Viele Lebensphasen haben diese Frauen schon selbst durch gestanden: Familie und Beruf, Krankheiten und Älterwerden, Sterbebegleitung, Abschied nehmen und Loslassen. Diese Erfahrungen binden aneinander, lassen Nähe und Hilfe in Lebenskrisen zu.

Das vormittägliche Gespräch wird von einzelnen Teilnehmerinnen gut vorbereitet, Referate über neue Bücher oder neue Erkenntnisse zu gesellschaftspolitischen Themen werden auf den Tisch gelegt und im Anschluss daran offen diskutiert. Immer wieder geht es um unsere christliche Tradition und fragen wir nach der theologischen Erkenntnis nach der Schoah, wobei Jürgen Graff und Helmut Essinger uns an ihren Forschungen und Überlegungen teilhaben lassen.

Die Bandbreite reicht vom Judentum über Christentum und Islam, von der feministischen Theologie über Psychologie bis hin zu der uns immer wieder allgegenwärtig bewegenden Frage: Wie konnte es geschehen? „Hitlers Weg zur Macht“ (Henry A. Turner), wie ist Neonazigedankengut heute zu begegnen?

Aber auch die Mitgestaltung des Gemeindelebens liegt den Frauen am Herzen, z. B. Mitwirkung bei Festen, in Gottesdiensten, der Blumenschmuck in der Jesus-Christus-Kirche, die Vorbereitung des jährlichen Weltgebetstages, im Lektoren- und Kollektendienst, beim Adventsbasar mit eigenen Produkten, bei gemeindlichen Geburtstagsfeiern.

Interessierte Neueinsteigerinnen, zum Beispiel junge Mütter, die für zwei Stunden ihre Kinder gut untergebracht wissen und einmal Atem schöpfen möchten bei einem guten Gespräch, sind herzlich eingeladen. Wir „Alten“ sind dankbar über neue Begegnungen, wir möchten unsere Erfahrungen teilen und voneinander lernen. Der Kreis ist offen.

Gerti Graff †, Marianne Schnitzer und Ellen Wagner

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