Die Konfirmation

Der Zuspruch zur Konfirmation ist ungebrochen: Nach wie vor nimmt eine große Zahl der evangelischen Jugendlichen am Konfirmandenunterricht (heute wird eher von Konfirmandenarbeit gesprochen) teil und lässt sich anschließend konfirmieren. Auch Nicht-Getaufte sind willkommen.

Die Konfirmandenzeit dient nicht nur dazu, sich auf die Konfirmation vorzubereiten. Sie bietet Raum für die persönliche Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben in einer lebensbiographischen Phase, in der viele nach Orientierungen für ihr Leben suchen.

Die Konfirmation ist die bewusste und eigenständige Bestätigung der empfangenen Säuglingstaufe. Sie ist die bewusste Auseinandersetzung und Aneignung zentraler Glaubensgrundlagen. Die Konfirmation ist ist die Aufnahme in die Gemeinde der Gläubigen mit vollen Rechten (Wahlrecht, Patenamt usw.)

Im Alter von 12–15 Jahren ändert sich eine Menge im Leben von Jugendlichen. Im Konfirmandenunterricht versuchen wir diesen oft nicht ganz unkomplizierten Prozess zu begleiten. Dabei treffen Themen der biblischen Tradition wie auch aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Probleme auf die Fragen und Positionen der „Konfis“. So soll sich im Lauf von etwa 20 Monaten ihr Bild von Kirche und Glauben erweitern und gleichzeitig der eigene Weg klären.

Im Unterschied zur Schule ist im Konfirmandenunterricht vieles kreativer und weniger leistungsorientiert ausgerichtet. Wir treffen zu Beginn Verabredungen, was den Besuch von Gottesdiensten und das Kennenlernen des Gemeindelebens durch Mithelfen betrifft, die wir als verbindlich betrachten. Fahrten, Feste, Projekte, selbst gestaltete Gottesdienste, ein Praktikum im Altersheim ... Dies und vieles mehr soll den Konfirmandenunterricht zu einer besonderen Zeit machen.

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